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Buch des Monats: Ratgeber/Sachbuch

Dein Neustart beginnt jetzt

Das Buch ermutigt dazu, eingefahrene Denk- und Verhaltensmuster bewusst zu hinterfragen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und mit Zuversicht jene ersten Schritte zu gehen, aus denen eine tiefgreifende und dauerhafte Veränderung entstehen kann.

fuenf-sechs-sieben-acht
Buch des Monats: Belletristik

Fünf, sechs, sieben, acht

Ewald Arenz berührt in „Fünf, sechs, sieben, acht“ zutiefst. Die bittersüße Geschichte über das Älterwerden, verpasste Chancen und die Annäherung von Vater und Tochter ist klug, melancholisch und voller poetischer Wärme.

Leserunde: Das Leben einer Frau mit dem smaragdgrünen Auge
  • Bewerbungen: 3
  • Exemplare: 5

Die Bewerbungsphase für die Leserunde »Das Leben einer Frau mit dem smaragdgrünen Auge« läuft. Die Gewinner der Verlosung erhalten ein kostenfreies Printexemplar. Es stehen insgesamt 5 Bücher zur Verfügung.

Moderiert wird die Leserunde von Marcela Danielová

Blogbeitrag: Eine starke Geschichte über Frauen, Familie und Geheimnisse

friederickes bücherblog: »Eine spannende Familiengeschichte mit zeitgeschichtlichem Hintergrund, die mich begeistert hat.«

5/5

... im Web am besten bewertet

4.4Cover: Tiefes Grab (Zwischen Mord und Ostsee - Küstenkrimi 10)
4.6Cover: Sommerfeldt Solo - Der Auftrag
4.5Cover: Irida 3. Irida und das Flüstern in den Feldern
4.2Cover: Juli Gold - Wächterin der Zeit
4.6Cover: Staged. Play it off
4.0Cover: Highway Lords: So lange, bis wir sterben | Limitierte aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt
4.7Cover: Der Palast im Regen
4.1Cover: Echo aus dem Eis
4.6Cover: Vergib mir
4.8Cover: Überreizt
5.0Cover: Startklar fürs Leben
3.8Cover: Die Stimme aus Beton
5.0Cover: Paths of Illusion
4.5Cover: Lebe deine Träume - Geschichten über Freundschaft, Mut und das wahre Leben
5.0Cover: Astronomie in 30 Sekunden
Titel: Mordssingsang
Titel: Spannender Cosy-Krimi mit Herz und Tiefgang
In der Pfarrkirche von Essing wird eine junge Sängerin tot aufgefunden. Während ihr Tod zunächst wie ein Unfall wirkt, entdeckt Dorfschnüfflerin Mary dunkle Geheimnisse im Chor. Als ein weiterer Mord geschieht, beginnt sie eine gefährliche Suche nach der Wahrheit.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und war viel zu schnell am Ende angekommen.

Der gewohnt lockere, flüssige und bildhafte Schreibstil macht das Lesen zu einem echten Vergnügen. Die Mischung aus Spannung, Humor und bayerischem Lokalkolorit funktioniert auch diesmal hervorragend. Essing und seine liebenswerten, manchmal etwas schrulligen Bewohner fühlen sich inzwischen fast wie ein zweites Zuhause an.

Mary ist für mich nach wie vor eine unglaublich sympathische Hauptfigur. Sie ist empathisch, authentisch und meistert nicht nur ihre Ermittlungen, sondern auch das turbulente Familienleben, das diesmal wieder einige überraschende Wendungen bereithält. Besonders Opa sorgt mit seiner Art und seiner unerwarteten Liebesgeschichte immer wieder für herrlich amüsante Momente.

Der Kriminalfall selbst ist raffiniert aufgebaut und hält bis zum Schluss einige Überraschungen bereit. Gleichzeitig greift Marion Stadler mit dem Thema häusliche Gewalt ein ernstes und leider hochaktuelles Thema auf. Dieses wird sensibel und glaubwürdig in die Handlung eingebunden, ohne die Leichtigkeit der Reihe völlig zu verlieren. Gerade diese Mischung aus nachdenklichen Momenten, Spannung und Humor macht das Buch für mich besonders gelungen.

5/5Kate
Titel: Fünf, sechs, sieben, acht
Titel: Ein Lesegenuss! Einfach wunderbar!
Ein Mann, den das Altwerden herausfordert

Bereits der ästhetische Buchumschlag mit dem großartigen Tittel "Fünf, sechs, sieben, acht" von Ewald Arenz verrät, dass es sich hiermit um eine edle, sanfte, nachdenkliche und beflügelnde Geschichte handelt. Und genauso war es auch.

Es war eine großartige Geschichte über einen Mann, dem das Alter plötzlich vors Auge springt und ihn erschreckt!

Er kann es nicht akzeptieren, jetzt, wo er doch ganz oben ist und auf seinen Erfahrungsschatz blickt und auf diesen so stolz ist, dass man ihm den Vertrag nicht verlängert. Weil er ALT ist!, lautet die Begründung. Der Boden wird ihm unter den Füssen weggenommen, als er im selben Zug erfährt, dass seine Tochter seinen Posten übernimmt! Er akzeptiert sein Alt-Sein nicht, er ist wütend auf seine Umgebung und seine Tochter. Glaubt, all diese Menschen würden ihn nicht verstehen! Doch dieser Schock wird mit seiner Vergangenheit verwoben. Und diese Mischung, mag sie noch so hart sein, hilft ihm, eine neue Sicht auf dieses Thema zu bekommen - er lernt zu akzeptieren, ohne Bitterkeit zu empfinden und gewinnt seine Tochter wieder.

Mit dem 60-jährigen Anton konnte man sich sofort identifizieren. Und man muss nicht unbedingt ein Mann oder jung sein. Ab dem ersten Satz war man in seinem Leben. Er, ein Tänzer, Vater, ein Suchender, Lehrer - genauso wie - fröhlich, wütend, zornig, verletzt und einsichtig. Alles war mit dabei.

Der Schreibstil war lebendig, poetisch, humorvoll und nachdenklich zugleich. Jeden Satz verschlang ich. Es war mein erstes Buch des Autors. Ich bin begeistert!
Titel: Digital vorsorgen
Titel: Informiert umfassend
Wer im Internet unterwegs ist, hat normalerweise verschiedene Accounts, egal ob man Apps, Clouds, Social Media, E-Mail-Programme, Onlineshops oder anderes benutzt, man benötigt in der Regel ein Konto, möglicherweise werden Gebühren abgebucht oder es gehen Erträge ein. Was passiert mit all diesen Konten und Werten, wenn man stirbt? All das gehört ebenfalls zum Nachlass.

Otto N. Bretzinger hat sich des Themas wie gewohnt umfassend angenommen. Man erfährt nicht nur ausführlich etwas über Rechte und Pflichten als Nutzer:in, sondern auch über Möglichkeiten seinen Erben Zugriff zu gewähren. Dabei ist auch wichtig, zu wissen, wer Erbe werden wird, und was alles ins Erbe fällt. Wie bei anderen Werten auch, kann man auch hier bereits vor dem Tod handeln und Testamente und Vorsorgevollmachten erstellen oder zumindest die benötigten Daten so sichern, dass die Erben Zugriff darauf erlangen können. Dazu liefert das Sachbuch auch Musterschreiben und Checklisten, die man bei Bedarf über einen Link herunterladen kann oder einfach als Vorlage nutzt.

Wie von Verlag und Autor gewohnt, erhält man auch hier ein Sachbuch, das das Thema umfassend aufgreift und eventuell benötigte Vorlagen liefert. Empfehlenswert!
Titel: Du schon wieder
Titel: Wenn die Liebe das zweite Mal im Leben anklopft..
ch mag die Bücher der Autorin sehr und war gespannt auf ihren neuen Roman. Das Cover ist schon sehr detailliert gestaltet und gefällt mir gut. Der Titel ist toll gewählt und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Fanny musste die gescheiterte Ehe zu Dustin verarbeiten, nun ist sie seit 5 Jahren mit ihrem Arztkollegen Robert zusammen. Unterschiedlicher können beide Männer nicht sein. Dustin ist mittlerweile Sternekoch und führt ein erfolgreiches Restaurant. Robert ist eher der Langweiler. Fanny hat nach der gescheiterten Beziehung ihr Medizinstudium abgeschlossen und ist nun Kardiologin. Sie muss sich mit einigen Arztkollegen auf der Station rumärgern. Doch der neue Patient bringt das Chaos mit. Dustin hat ein Herzproblem und er wäre beinahe gestorben, Fanny hat ihm das Leben gerettet. Und warum ist Dustin wieder so ein Charmeur? Immerhin ist er fremdgegangen und diese Frau nervt Fanny zusätzlich Viola, meinte, dass Dustin sofort wieder ins Restaurant muss. Neben nervigen Arbeitsklima, einer langweiligen Beziehung und einem Ex-Mann, der scheinbar neu schockverliebt ist, sind da noch Fanny´s Kinder. Chloe ist irgendwie verdächtig oft in der Klinik, sie wird doch wohl nicht mit der Pfeife von Arzt anbandeln, der Fanny das Leben schwer macht!?

Das Buch war witzig, unterhaltsam und spannend. Ich mochte die Charaktere sehr. Es gab einige Überraschungen und das Ende hat mir gut gefallen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Titel: Die Stimme aus Beton
Titel: Kleiner, aber durchaus feiner Kriminalroman, der eher unspektakulär daherkommt
Mit diesem kleinen, aber durchaus feinen Kriminalroman legt der Autor Peter H. Feldmann den zweiten Band seiner Reihe „Ghosts of the City“ vor, in der der ehemalige Polizist Alwin „Al“ Breuer und der freie Journalist Matthias „Matt“ Heidt im fiktiven Ort Bergstadt ermitteln.

Für mich war es die erste Begegnung mit den beiden ungleichen Ermittlern und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen würden. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Als in einer anonymen Wohnsiedlung die Leiche eines Mannes aufgefunden wird, soll der Fall vorschnell als tragischer, aber unauffälliger Todesfall zu den Akten gelegt werden. Eine ehemalige Kollegin von Alwin hat Zweifel und bittet ihn, sich die Sache mal etwas genauer anzuschauen. Zusammen mit seinem Freund Matt begibt sich Alwin an die Ermittlungen und sie stoßen dabei schnell auf ein unübersichtliches Geflecht aus Subventionsbetrug, gegenseitigen Abhängigkeiten und gezieltem Wegschauen. Und das System hinter diesem Geflecht ist nicht besonders scharf darauf, sich in die Karten schauen zu lassen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen entwickelt der Autor für den vergleichsweise eher geringen Umfang von knapp 130 Seiten eine ziemlich komplexe Geschichte mit einem doch recht hohen Personenaufgebot. Für die erforderliche Tiefe der Geschichte und der Protagonisten hätte es aber doch etwas mehr Raum benötigt. Während die beiden Hauptermittler Alwin und besonders Matt insgesamt gut gezeichnet und auch durchaus vielschichtig angelegt sind, bleiben die weiteren Protagonisten eher blass und austauschbar. So gibt es am Ende zwar eine schlüssige Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben, beim Zuklappen des Buches bleibt aber auch das Gefühl zurück, dass man aus diesem Stoff noch deutlich mehr hätte herausholen können.

Wer auf kleine, aber feine Kriminalromane steht, die man locker an einem Abend weglesen kann, wird hier gut und auch durchaus spannend unterhalten. Für die weiteren Bände bleibt aber auch noch reichlich Luft nach oben.
Leser: ech3/5ech
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